Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
10.8.1435 / -
Regest
Abt Burkhard von Weissenburg zu Einsiedeln urkundet, dass Peter Schön die Vogtei über Fahr, Weiningen, die beiden Engstringen und Geroldswil an Conrad Meyer von Knonau und dessen Kinder für 800 gute Rheinische Gulden verkaufte. Der Abt vergibt das Lehen und erlaubt die Vererbung auch über den Frauenstamm, falls keine männlichen Erben vorhanden sind.
Kommentar Regest
Regest aus Regesten Fahr, Nr. Q204
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: C V 3 Schachtel 15n.1 Nr. 15; Abschriften ebenda: B VII 43.19 Mappe 1 Nr. 4, f. 10v-12v (Kopialbuch, 1557) und F IIa 436, S. 26-29b (Urbar von Weiningen und Oetwil, 1691).
Überlieferung
B (Kopie), KAE, D.IC.2
Signatur
Titel
Kopie des Lehenbriefes um die Vogtei zu Fahr, Weiningen, Ober- und Nieder-Engstringen und Geroldswil
Inhalt
Datierung
10.8.1435
Objekttyp
Akte
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 760 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q204 (Regest)
Text Regest
Der Abt Burkhard von Einsiedeln urkundet, dass Peter Schön die Vogtei über Fahr, Weiningen, die beiden Engstringen und Geroldswil an Conrad Meyer von Knonau und dessen Kinder für 800 gute rheinische Gulden verkaufte. Der Abt vergibt das Lehen und erlaubt die Vererbung auch über den Frauenstamm, falls keine männlichen Erben vorhanden sind.
Kommentar Edition
Original im StaZ: CV 3, 15n 1, Nr. 15 (Depositum Meyer von Knonau); Abschrift im StiE: D IC 2.
Regesten StAZH, VI, Nr. 7813 (Regest)
Text Regest
Burkart von Wissenburg, Abt des Gotteshauses Einsidellen (Benediktinerorden) verurkundet, dass Peter Schönn, Bürger von Zürich, die Vogtei von Var, Winingen, Obern und Nidern Engstringen und Geroltschwil, die "von alter herkomen" und ein Lehen des Klosters Einsiedeln ist und wo jeweils am Mai- und Herbstgericht geoffnet wird, mit allem Zubehör für 800 Rheinische Goldgulden an Cuonrat Meyer, Bürger von Zürich, verkauft hat. Abt Burkhard verleiht die Vogtei mit Zustimmung des Kapitels an den Käufer, von dem sie sich an den jeweils Familienältesten männlichen Geschlechts vererbt, bei dessen Fehlen auch an weibliche Nachkommen, die dann einen Lehenstrager zu stellen haben. Der Lehensinhaber hat die Pflicht, an den "hochziten" zum Abt nach Einsiedeln zu kommen und ihm den mit dem Lehen verbundenen [Hof]dienst [des Sesselträgers] zu leisten. Abt Burkhard und das Kapitel siegeln.
Kommentar Edition
Original im StAZ C V 3 Schachtel 15n.1 Nr. 15; Abschriften im StAZ B VII 43.19 Mappe 1 Nr. 4, f. 10v-12v (Kopialbuch, 1557) und F IIa 436, S. 26-29b (Urbar von Weiningen und Oetwil, 1691).