Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
20.11.1418 / Burg Pfäffikon
Regest
Bürgermeister und Rat von Zürich errichten ein Burgrecht mit Abt Burkhard von Weissenburg zu Einsiedeln auf sein Lebenlang, mit Vorbehalt aller geistlichen Rechte und Freiheiten von Seiten des Abtes. Dieser Brief ist grösstenteils gleichlautend mit dem vom Jahr 1386, Mitwoch vor Hilari.
Kommentar Regest
Regest nach Morel, Nr. 653
Überlieferung
A (Original), KAE, A.CI.2
Signatur
Titel
Burgrechtsbrief Zürichs für Abt Burkard von Krenkingen
Inhalt
Datierung
20.11.1418
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 653 (Regest)
Text Regest
Burgermeister und Rath von Zürich errichten ein Burgrecht mit Abt Burkard auf sein Lebenlang, mit Vorbehalt aller geistlichen Rechte und Freiheiten von Seiten des Abtes. Dieser Brief ist grösstentheils gleichlautend mit dem vom Jahr 1386, Mitwoch vor Hilari (Morel, Regesten, Nr. 486 [sic!]).
Kommentar Edition
Verweis auf Morel, Regesten, Nr. 486 ist falsch. Richtig ist Nr. 496.
DAE, I, Nr. 5, S. 4 (Edition)
Regesten StAZH, V, Nr. 6270 (Regest)
Text Regest
Burkart von Wissenburg, Abt des Klosters Einsideln, verurkundet, dass er mit der Festung Pfeffikon und den dazugehörenden Gütern und Leuten - ohne die Leute in Einsideln - ein lebenslängliches Burgrecht mit der Stadt Zürich abgeschlossen hat. Die Burg steht Zürich offen, eine Besetzung erfolgt aber auf Kosten Zürichs. Der Abt verpflichtet sich zu gleichem Gehorsam wie ein eingesessener Bürger und entrichtet jährlich am Martinstag 10 Goldgulden. Vorbehalten bleiben die geistlichen Freiheiten und Rechte sowie die Gewalt über die Klosterherren, die er aufgrund des Rechts oder der Ordensgesetze ausübt. Der Abt siegelt.
Kommentar Edition
Original im StaZ C I, Nr. 688.
Regesten STASZ, Nr. 329 (Regest)
Text Regest
Burgermeister, Räte und Burger der Stadt Zürich nehmen Burkard von Wyssenburg, Abt des Gotteshauses Einsiedeln, mit der Veste Pfäffikon, Leuten und Gut, auf des Abtes Lebzeit zu Bürgern an und versprechen, sie bei ihren Rechten, Freiheiten, Twingen und Bannen zu schirmen, wogegen die Veste Pfäffikon ihr offenes Haus sein soll.
Gegeben am Sonntag vor St. Katharinentag.
Kommentar Edition
Kopie: 17. Jahrhundert.
Original: im Stiftsarchiv Einsiedeln.
Abweichende Datierung: 28.06.1419.