Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
11.9.1408 / Einsiedeln
Regest
Abt Hugo von Rosenegg und das Kapitel des Klosters Einsiedeln verurkunden, dass Cristina von Nassau zum eigenen Seelenheil und dem ihres Gatten Emchen von Michelnbach selig 600 Goldgulden für eine ewige Messe in der Liebfrauenkapelle im Kloster Einsiedeln gestiftet hat. Ein Weltpriester soll täglich am Muttergottesaltar in der Liebfrauenkapelle eine Messe lesen (oder lesen lassen) sowie zu allen Zeiten in den Chor gehen und singen helfen wie die anderen Kapläne.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten StA ZH, IV, Nr. 5477
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: C I, Nr. 44.
Überlieferung
A (Original), KAE, A.XA.3, Vidimus vom 25.2.1628
Signatur
Titel
Stiftung einer täglichen Messe durch Christina von Nassau
Inhalt
Datierung
25.2.1628
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 606 (Regest)
Text Regest
Abbas Hugo de Rosenegg et conventus notum faciunt, fundatam esse missam quotidianam in S. Sacello ab honesta matrona Christina de Nassau, per Enchen de Michelnbach, beate memorie suum conjugem, pro qua dicenda sacerdotem laicum qui etiam choro intersit, esse constituendum, et cui hoc beneficium ab abbate et ejus successoribus conferendum datis ad hoc pro 600 aureis, 30 modiis tritici ex horreo monasterii.
DAE, F, Nr. 10, S. 11 (Edition)
Regesten StAZH, IV, Nr. 5477 (Regest)
Text Regest
Abt Hug von Rosenegg und das Kapitel des Benediktinerklosters Einsidellen verurkunden, dass Cristina von Nassouw zum eigenen Seelenheil und dem ihres Gatten Emchen von Michelnbach selig 600 Goldgulden für eine ewige Messe in der Liebfrauenkapelle im Kloster Einsiedeln gestiftet hat. Ein Weltpriester soll täglich am Muttergottesaltar in der Liebfrauenkapelle eine Messe lesen (oder lesen lassen) sowie zu allen Zeiten in den Chor gehen und singen helfen wie die anderen Kapläne. Er erhält dafür auf jeden Martinstag 30 Mütt Kernen und 10 Pfund Zürcher Pfennig aus dem Kasten des Klosters; zudem stellt ihm das Kloster ein Haus und Hofstatt zur Verfügung. Wenn das Kloster dieses Honorar nicht bezahlt oder der Kaplan seine Pflicht nicht erfüllt, ist der Bürgermeister und der Rat der Stadt Zürich berechtigt, das gestiftete Geld herauszuverlangen und für die Insassen des Spitals in Zürich zu verwenden. Abt Hug und das Kapitel siegeln.
Kommentar Edition
Original im StA ZH: C I, Nr. 44.