Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
26.7.1399 / (Einsiedeln)
Regest
Abt Ludwig I. von Thierstein zu Einsiedeln urkundet, dass Heinrich Holzach die Mühle unten an der Alp, die dem Kloster Einsiedeln zinspflichtig ist, den Waldleuten von Einsiedeln um 124 Pfund Zürcher Pfennig verkauft, das Lehen an den Abt abgegeben und ihn zugleich gebeten habe, es den Waldleuten ins Lehen zu geben, welches der Abt auch gewährt.
Kommentar Regest
Regest nach Morel, Nr. 561
Überlieferung
A (Original), KAE, A.YN-02.2
Signatur
Titel
Abt Ludwig I. von Thierstein zu Einsiedeln urkundet, dass Heinrich Holzach die Mühle unten an der Alp, die dem Kloster Einsiedeln zinspflichtig ist, den Waldleuten von Einsiedeln um 124 Pfund Zürcher Pfennig verkauft, das Lehen an den Abt abgegeben und ihn zugleich gebeten habe, es den Waldleuten ins Lehen zu geben, welches der Abt auch gewährt.
Inhalt
Datierung
26.7.1399
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 561 (Regest)
Text Regest
Abt Ludwig v. Thierstein urkundet, dass Heinrich Holzach die Mühle unten an der Alp, die dem Kloster zinspflichtig ist, den Waldleuten von Einsiedeln um 124 Pfd. Zürcherpfenning verkauft, das Lehen an den Abt abgegeben und ihn zugleich gebeten habe, es den Waldleuten ins Lehen zu geben, welches der Abt auch gewährt. Zeugen: Rudolf Stüssi, Heinrich Suter, Rudolf Trinkler jünger, Jos Jacob, Landammann zu Schwiz, Rudolf Lütold, Ammann zu Einsiedeln und mehrere andre Waldleute.
Kommentar Edition
abweichende Datierung (31. Juli 1399)
DAE, M, Nr. 9, S. 16 (Edition)
UB ZG, I, Nr. 308 (Regest)
Text Regest
Ludwig von Tyerstein, Abt des Benediktiner Gotteshauses Einsiedeln, urkundet, dass Heinrich Holtzach von Vinsterse durch seine Hand das Klosterlehen, nämlich "die müli ze den Einsidelen, under Fur, an der Alb gelegen", "jerlich umb 2 swin, düchtin aber die swin einen amman ze den Einsidelen ze swach, so sol man uns und unserm gotzhus jerlich 5 pfunt Zürcher pfennig für die swin uff sant Martins tag geben und damitt die swin gewert han, und umb 2 1/2 pfunt pfennig Zürcher müntz, ouch unserm gotzhus, von der wisen, die zuo der müli gehört, ouch uns jerlich uff sant Martis tag ze geben", mit aller Rechtung, Freiheit und Ehafte um 124 Pfund Zürcher Pfennig an die Einsiedler Waldleute verkauft hat, "dafür das si und ir nachkomen die selben müli für ein twingmüli, oder wie es inen fuoglich ist, haben sülent". Zeugen: "Ruodolf Stüssi, Heinrich Sutter, Ruodolf Trinkler, der junger, Jos Jacob, lantamman ze Switz, Ruodolf Lütdolt, amman ze den Einsidelen, Uolrich Gretzer, Uolrich Lütolt, Uolrich Bürgi, Ruodolf Schnelli und Ruodolf Smit von Einsidelen". Der Abt siegelt. Gegeben "an dem nechsten Samstag nach sant Jacobs tag in dem Höimanot 1399 jar".