Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
18.2.1365 / Zürich
Regest
Brun Brun, Propst der Kirche Zürich, und Johann von Sengen, Schulherr der Propstei Zürich und Chorherr von Chur, entscheiden im Konflikt zwischen Abt Johann von Pfäfers und der Gebursami von Männedorf um den Meierhof des Klosters in Männedorf, dass der Meier nur 2 Garben Holz aus der Gemeindemark von Männedorf erhalten soll, dafür aber weder ein Zuchtrind und ein Zuchtschwein noch einen grossen Kessel halten muss, in dem die armen Leute ihren Hafer sieden können.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten StA ZH, VII, Nr. 1672a
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: Deponierte Gemeindearchive KGA Männedorf I A 1.
Überlieferung
B (Kopie), KAE, O.GA.1, S. 23-24, mit Korrekturen von Placidus Reimann
Signatur
KAE, O.GA.1, S. 23-24
Titel
Kopien der Urkunden von Männedorf und Erlenbach
Inhalt
Datierung
1500 - 1600 (nächsten zinstag vor sant Mathyas tag, do man zalt von gottes gepurt dryzehenhundert und sechzig jar darnach im fünftten jare)
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 402 (Regest)
Text Regest
Spruch von Bruno Brun, Propst zu Zürich, und Johann v. Gengen, Schulherrn dieser Propstei und auch Chorherr zu Chur, die Rechte und Pflichten des Meyers zu Mänidorf wegen einem Wucherschwein, Wucherrind und einem Kessel für die Armen betreffend, über welche zwischen Abt Johannes von Pfäfers und der "Gebursami" in Mänidorf Streit entstanden war.
Regesten StAZH, VII, Nr. 1672a (Regest)
Text Regest
Brun Brun, Propst der Kirche Zürich, und Johans von Sengen, Schulherr der Propstei Zürich und Chorherr von Cur, entscheiden im Konflikt zwischen Abt Johans des Gotteshauses Pfefers (der persönlich anwesend ist) und der Gebursami von Menidorf (vertreten durch Vogt Eberhart Brun) um den Meierhof des Klosters in Männedorf, dass der Meier nur 2 (und nicht wie vom Abt verlangt 4) Garben Holz aus der Gemeindemark von Männedorf erhalten soll, dafür aber weder (wie von der Gebursami verlangt) ein Zuchtrind und ein Zuchtschwein noch einen grossen Kessel halten muss, in dem die armen Leute ihren Hafer sieden können. - Es werden zwei gleichlautende Urkunden ausgestellt. Die beiden Vermittler sowie Abt Johans und Eberhard Brun siegeln.
Kommentar Edition
Original im StA ZH: Deponierte Gemeindearchive KGA Männedorf I A 1.
Summarium O2, Nr. 1 (Regest)
Text Regest
Bruno Brun, Propst von Zürich, und Johans von Sengen, Schulherr der Propstei Zürich und Chorherr zu Chur, entscheden in einem Streit zwischen Abt Johans von Pfefers für seinen Meyerhof zu Männedorf (Menidorf) und der Bauersame zu Männedorf, dass dem Meyer in dem den Bauern von Männedorf als Gemeinmark gehörenden Holz nur 2 Garben statt der verlangten 4 Garben zustehen sollen, dass er dafür aber von der Verpflichtung, ein Wucherrind, ein Wucherschwein und einen grossen Kessel zu halten, worin arme Leute ihren Hafer sieden können, frei sein soll.
Kommentar Edition