Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
1.5.1349
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Regest
Abt Heinrich III. von Brandis zu Einsiedeln urkundet, dass von dem Pfandschilling (160 March Silber), um welchen die Höfe und Güter Ettiswil, Albrechtswil, Wawil, Egoldswil, Zusswil, Eglisberg und Huntzingen an die Gebrüder Rudolf und Lütold von Aarburg versetzt waren, 84 March abgelöst wurden. Dabei versprechen die von Aarburg, wenn der Abt bis nächsten Johanni die übrigen 76 Mark auch noch zahle, so werden sie ihm die versetzten Höfe frei und ledig lassen.
Kommentar Regest
Regest nach Morel, Nr. 331
Überlieferung
A (Original), KAE, V.AA.1
Signatur
Titel
Abt Heinrich urkundet Teilablösung eines Grundpfandes
Inhalt
Datierung
1.5.1349
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 331 (Regest)
Text Regest
Abt Heinrich urkundet, dass von dem Pfandschilling (160 March Silber), um welchen die Höfe und Güter Ettischwil, Albrechtschwil, Wawill, Egolzschwil, Zusswil, Eglisperg und Huntzingen an die Gebrüder Rudolf und Lütold von Arburg versetzt waren, 84 March abgelöst wurden. Dabei versprechen die v. Arburg, wenn der Abt bis nächsten Johanni die übrigen 76 Mark auch noch zahle, so werden sie ihm die versetzten Höfe frei und ledig lassen.
QW I/3, Nr. 822 (Regest)
Text Regest
Die Brüder Rudolf und Lütold von Aarburg, Freie, bestätigen, dass sie von Abt Heinrich von Einsiedeln 84 Mark Silber als Anzahlung an den Rückkauf erhalten haben umb den kouf und den pfantschilling, den unser vatter selig [Rudolf I.] umb sechzig und hundert mark silbers kouft hatte von dien erwirdigen geistlichen herren, dem abt und dem cappitel des gotzhus ze den Einsiedellen, uf dem hof ze Ettiswile, uf dem hof ze Albrechtswile, dü güter ze Wawile, ze Eggoltswile, Zuswile, ze Eglisperg, ze Huntzingen und uf andern gütern, die in den hof hörent. Wenn Abt Heinrich oder seine Nachkommen bis nächsten sant Johanstag ze sungicht die übrigen 76 Mark Silbers auch noch zahlen, so sollen alle versetzten Güter und Höfe los und ledig sein und die Briefe zurückgegeben werden; wenn aber der Abt und das Kapitel den pfantschilling füror liessin stan, so sollen ehrbare Leute, die wir ze beiden siten darzuo kiesen, bestimmen, was die Gebrüder von Aarburg fir die bezahlten 84 Mark Silber an Gülten und Gütern freigeben müssen; die alten Briefe sollen sie dem Kloster zurückgeben und für die restlichen 76 Mark Silber neue bekommen. Sie geben dem Kloster ze gelten und ze rechten tröstern ... grafen Heinrich von Nellenburg, hern Düring von Brandes, frijen, ritter, und bruoder Petern von Stoffeln, comendur ze Tannenvels. Den drei Bürgen versprechen sie, sie von allem schaden ze wisen. Es siegen die beiden Brüder und die drei Bürgen.