Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
21.6.1345
/ Endingen
Regest
Heinrich Schotte von Schelingen erhält vom Fahrer Propst Markwart von Grünenberg einen Hof des Klosters Einsiedeln in Schelingen zu Lehen für zwanzig Mütt Roggen, zehn Mütt Gersten, zehn Mütt Hafer, und einem Pfund und fünf Schilling Pfennig jährlichen Zins.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten Fahr, Q87
Überlieferung
B (Kopie), KAE, A.II.2, S. 501-503
Signatur
KAE, A.II.2, S. 501-503
Titel
Burkardenbuch, Bd. 2
Inhalt
Datierung
1418
- 1438
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 318 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q87 (Regest), Edition bezieht sich auf B.
Text Regest
Heinrich Schotte von Schelingen erhält vom Fahrer Propst Markward von Grünenberg einen Hof des Klosters Einsiedeln in Schelingen zu Lehen für zwanzig Mütt Roggen, zehn Mütt Gersten, zehn Mütt Hafer, und einem Pfund und fünf Schilling Pfenning jährlichen Zins.
QW I/3, Nr. 590 (Regest), Edition bezieht sich auf B.
Text Regest
Heinrich Schotte von Scheleigen tut kund, dass er für sich und seine Kinder von Markwart von Grünenberg, Propst zu Fahr, den Hof des Klosters Einsiedeln in Schelingen empfangen hat um einen jährlichen Zins von 20 Mütt Roggen, 10 Mütt Gerste, 10 Mütt Hafer und 1 Pfund 5 Schilling Denaren gewöhnlicher Münze, zu entrichten zwischen den beiden Messen unser frowen der erren und der jungern. Gibt er den Zins nicht bis zur Fälligkeit des nächsten, so muss er den Hof aufgeben und den verfallenen Zins entrichten, ausser wenn er wegen Hagel und Misswachs oder Krieg (landes uirlige) nicht zinsen kann, worauf er den verfallenen Zins mit dem folgenden auszurichten hat. Er gelobt, dass er gegen das Kloster, dessen Eigenmann er ist und dem er geschworen hat, weder er selbst noch seine Kinder, etwas tun werde; würde aber durch den Rat von Endingen oder dessen Mehrheit festgestellt, dass er oder seine Kinder sich gegen das Kloster vergangen hätten, so sollen sie den Hof verlassen. Er verzichtet für sich und seine Kinder auf seine in Freiburg getane Aussage, dass der Hof sein Erbe sei, und erklärt die Briefe, die sein Vater selig mit dem Kloster gehabt hat, für nichtig. Auf seine Bitte siegelt die Stadt Endingen. Zeugen: Her Dietrich, schutheiz, ritter, Johans Krüschelin, rihter, Cueni Resche, Johans und Hesse Ruopreht, burgere, dez rates ze Endingen, Heinrich der Kemnater, Wernher Kruischelin, Wernherus von Kam, pflegere des vorgenanten gotzhus von den Einsidelen u.a.