Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
25.2.1345 / Fahr
Regest
Markwart von Grünenberg, Propst von Fahr, verkauft mit Einwilligung des Konvents an Konrad Meyer von Dällikon und Frau Hedwig eineinhalb Juchart Weingarten in Weiningen, gelegen am Wellenberg. Der Preis betrug 22 Pfund neuer Zürcher Pfennige. Das Gut ist Erbe des Klosters und zinst ein Herbsthuhn. Stirbt einer der beiden Ehepartner soll der andere ihm davon zwei Viertel Kernen ein Jahrzeit setzen. Nach beider Tod fällt der Besitz zurück an Fahr.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten Fahr, Q86
Überlieferung
A (Original), KAE, D.FC.4
Signatur
Titel
Markwart von Grünenberg (Propst zu Fahr) verkauft dem Konrad Meyer (zu Tellikon) Reben am Wellenberg
Inhalt
Datierung
25.2.1345
Objekttyp
(Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 316 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q86 (Regest)
Text Regest
Markward von Grünenberg, Propst von Fahr, verkauft mit Einwilligung des Konvents an Konrad Meyer von Dällikon und Frau Hedwig eineinhalb Juchart Weingarten in Weiningen, gelegen am Wellenberg, das auf der einen Seite an Land von Fahr stösst, auf der anderen Seite an Bu(o)lers Gut, weiter an dasjenige Herrn Werners, des Zehntherren von Wettingen. Der Preis betrug 22 Pfund neuer Zürcher Pfenninge. Das Gut ist Erbe des Klosters und zinst ein Herbsthuhn. Stirbt einer der beiden Ehepartner soll der andere ihm davon zwei Viertel Kernen ein Jahrzeit setzen. Nach beider Tod fällt der Besitz zurück an Fahr. Fahrer Siegel mit Ruder. Unterschrift: Werner, unser Ammann.
QW I/3, Nr. 580 (Regest)
Text Regest
a) Markwart von Grünenberg, Propst des Klosters Fahr, urkundet, dass er mit gunst und guotem willen desselben conventes ze Vare 1 1/2 Juchart Reben in Weiningen am Wellenberg, die Ulrich ab Wellenberg gehörten, stozet einhalb an des selben gotzhuses reben, anderhalb an des Buolers guot und niderhalb an hern Wernhers des tegans reben von Wettingen, erbe des Klosters Fahr um ein Herbsthuhn, dem Konrad Meier von Dällikon und seiner Frau Hedwig um 22 Pfund neuer Zürcher Pfennige verkauft hat ze einem rechten lipdinge. Stribt ein Ehegatte, so soll der Überlebende mit des Klosters Erlaubnis zwei fiertel kernen jerlicher gülte setzen uf den vorgeseiten wingarten, dem gotzhus ze Vare jerlich davon ze gebene zur Jahrzeit nach ir beider tode ewiclich ze beganne. Nach dem Tod der beiden fällt der Weingarten an das Kloster Fahr zurück. Markwart hängt unsers amptes insigel an den Brief. Dis beschach ze Vare morndes nach sant Mathiastag 1345, da zegegen waren her Heinrich kilcherre ze Tellikon, Johans sin bruoder, Chuonrad Widemer von Tellinkon, Wernher unser amman, Hering der alte, Wernher und Uolrich Hugs von Winingen gebruodere u.a.