Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
31.5.1344
/ Baden
Regest
Hermann von Landenberg, Landvogt von Österreich und Hauptmann zu Thurgau und Aargau, entscheidet einen Streit zwischen dem Propst von Fahr und dem Abt von Wettingen um eine Fischenz. Die Fahrer dürfen linksurfig bis zum Schäflibach fischen, rechtsufrig so weit ihr Gebiet reicht, Wettingen ab dem Schäflibach und mit Garn bis zum Burgstall Glanzenberg. Der Schiedsrichter von Fahr, Meister Ulrich Vinke, Chorherr zu Zürich, und derjenige von Wettingen, Meister Georg von Konstanz, konnten sich nicht einigen.
Kommentar Regest
Regest aus Regesten Fahr, Q84
Überlieferung
A (Original), KAE, D.GB.5
Signatur
Titel
Hermann von Landenberg, österreichischer Landvogt, fällt den Schiedsspruch, da sich seine ihm beigegebenen Schiedsrichter Meister Ulrich Vinke, Chorherr zu Zürich, und Meister Georg von konstanz nicht einigen können
Inhalt
Datierung
31.5.1344
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 312 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q84 (Regest)
Text Regest
Hermann von Landenberg, Landvogt von Österreich und Hauptmann zu Thurgau und Aargau, entscheidet einen Streit zwischen dem Propst von Fahr und dem Abt von Wettingen um eine Fischenz. Die Fahrer dürfen linksurfig bis zum Schäflibach fischen, rechtsufrig so weit ihr Gebiet reicht, Wettingen ab dem Schäflibach und mit Garn bis zum Burgstall Glanzenberg. Der Schiedsrichter von Fahr, Meister Ulrich Vinke, Chorherr zu Zürich, und derjenige von Wettingen, Meister Georg von Konstanz, konnten sich nicht einigen.
Kommentar Edition
Zwei Originale vorhanden: STAAG Wettingen Nr. 439 und KAE D.GB.5; Abschriften Wettinger urbar, Archiv Wettingen, L30, S.926 (14) Datum Januar statt Mai; STAZH F II a 458 Bl 214 Urbar Wettingen; RStaZ 453
QW I/3, Nr. 529 (Regest)
Text Regest
Hermann von Landenberg, Hauptmann der Herzöge von Österreich im Thurgau und im Aargau, verkündet, dass der Propst des Klosters Fahr und der Abt des Klosters Wettingen in ihrem Streit um die Fischenz in der Limmat ihn zum Obmann und gemeinen man gewählt, und das Kloster Fahr den Meister Ulrich Vink, tuomherren Zurich, das Kloster Wettingen den Meister Georien von Chostentz als Schiedmänner dazu gegeben hätten, damit sie nach Verhörung der Kundschaft den Streit entscheiden sollten; wenn die Schiedleute sich nicht einigen könnten, so solle Hermann von Landenberg entscheiden. Da die beiden Schiedleute stoessig und missehelle wurden, urteilt Hermann von Landenberg allein folgendermassen: Das Kloster Fahr soll die Fischenz haben die Lintmag harab untz an den Schefibach mit vachen und mit ruinsen und mit aller visschentz und ouch also bi dem lande nider, als das gotzhus ze Vare lit, so verre als des selben gotzhuses guot reichet und ergrifet; Wettingen soll die Fischenz haben die Lintmag niden haruf untz an den Schefibach, und es soll auch mit garnen fürbas uf ziehen untz an das burgstal gen Glantzenberg. Hermann von Landenberg siegelt zwei gleiche Briefe, ze Baden, an dem mentag vor ingandem brahod 1344.