Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
12.1.1344
/ Königsfelden
Regest
Abt Konrad II. von Grüningen von Einsiedeln, Markwart von Grünenberg, Propst von Fahr und Heinrich, Abt zu Wettingen, unterwerfen sich einem Schiedsgericht wegen des Fischenzstreits in der Limmat. Obmann sollen der österreichische Landvogt Hermann von Landenberg, genannt von Greifensee, und zwei Priester sein.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten Fahr, Q82
Überlieferung
A (Original), KAE, D.GB.4
Signatur
Titel
Konrad von Gösgen, Abt zu Einsiedeln, Propst P. Markwart von Grünenberg und Heinrich, Abt zu Wettingen, urkunden um die Stösse, so zwischen ihnen um die Fischenz in der Lindmag zu Fahr erwachsen, dass sie die Sache zum Spruch übergeben dem Hermann von Landenberg
Inhalt
Datierung
12.1.1344
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 309 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q82 (Regest)
Text Regest
Conrad, Abt von Einsiedeln, Markward von Grünenberg, Propst von Fahr und Heinrich, Abt zu Wettingen, unterwerfen sich einem Schiedsgericht wegen des Fischenzstreits in der Limmat. Obmann sollen der österreichische Landvogt Hermann von Landenberg, genannt von Greifensee, und zwei Priester sein. Mit Fahrer Propsteisiegel (leicht zerbrochen).
Kommentar Edition
Zwei Originale vorhanden: STAAG Wettingen Nr 436 und KAE D.GB.4; Kopie STAZH F II a 458, Wettinger Urbar 458 Bl. 213; RStaZ 420;
QW I/3, Nr. 497 (Regest)
Text Regest
Konrad, Abt von Einsiedeln, und Bruder Markwart, Propst von Fahr, einerseits und Heinrich, Abt von Wettingen, anderseits erklären, sie hätten in ihrem Streit um die Fischenz in der Limmat bei Fahr den Ritter Hermann von Landenberg, genannt von Greifensee, Landvogt und Hauptmann der Herren von Österreich, ze gemeinem man genomen ... mit der bescheidenheit, das wir jetzwederenthalb ein bescheiden gelerten pfaffen zuo dem egenanden gemeinen man setzen sond, der ein schidman der sache sin sol ze uinser und der vorgenanden uinserre gotzhüser handen; diese sollen gründlich untersuchen, und ihrem Spruch wollen sie sich fügen. Wenn die beiden Schiedleute aber zerhullen und nicht urteilde mit einander übereinkemen, so soll Hermann von Landenberg das Urteil sprechen nach dem schriftlichen Vorschlag der beiden Schiedsleute oder nach eigenem Gutdünken. Wenn ein Teil sich diesem Entscheid nicht fügen will, so muss er dem andern 10 Mark Silber geben und hat sein Recht verloren, und der Gemeinmann gelobt, den Streit bis zur ausgehenden Osterwoche auszurichten. Konrad von Einsiedeln, Markwart von Grünenberg und Heinrich von Wettingen siegeln zwei gleiche Briefe, die geben sind ze Kuingsvelt 1344 an sant Hylarienabent.
Regesten StAZH, I, Nr. 420 (Regest)