Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
2.5.1343 / Fahr
Regest
Markwart von Grünenberg, Propst des Klosters Fahr, tut kund, dass vor ihm Heinrich Kegeler von Weiningen und seine Söhne Rudolf und Konrad den geistlichen Frauen Schwester Bertha von Hasle, Klosterfrau zu Fahr, Schwester Elsbeth von Hasle, Konventfrau in der Samnung in Zürich, und ihrer Nichte Anna von Hasle einen Weingarten, Erbe des Klosters Fahr um zwei Zürcher Pfennige Zins, für 11 Pfund minus fünf Schillinge Zürcher Pfennige verkaufen. Nach dem Tode der drei Frauen sollen die Reben den Klosterfrauen von Fahr zufallen.
Kommentar Regest
Regest nach QW I/3, Nr. 459
Überlieferung
A (Original), KAE, D.FC.3
Signatur
Titel
Markwart von Grünenberg (Propst zu Fahr) beurkundet den Kauf einer halben Juchart Reben am Wellenberg
Inhalt
Datierung
2.5.1343
Objekttyp
(Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 308 (Regest)
Regesten Fahr, Nr. Q81 (Regest)
Text Regest
Markward von Grünenberg urkundet, dass die Fahrer Klosterfrau Bertha von Hasli, ihre Schwester Elsbeth, Konventsfrau in der Samnung zu Zürich, und deren Nichte Anna von Heinrich Kegeler eine halbe Juchart Reben am Wellenberg zu Weiningen kaufen. Das Land grenzt oben an des Bulers Weingarten, unterhalb an Herings Reben, auf der einen Seite an des Freien Gut, auf der andern an des genannten Bulers Gut. Das Gut war Erbe des Klosters Fahr und warf einen jährlichen Zins von zwei Zürcher Pfenningen ab. Der Kaufpreis beträgt elf Pfund minus fünf Schillinge. Es bezeugen: Pfleger Werner (wahrscheinlich Pfleger von Einsiedeln) und Ulrich, Ammann zu Weiningen. Siegel Markward von Grünenberg.
QW I/3, Nr. 459 (Regest)
Text Regest
Markwart von Grünenberg, Propst des Klosters Fahr, tut kund, dass vor ihm Heinrich Kegeler von Weiningen und seine Söhne Rudolf und Konrad den geistlichen Frauen Schwester Bertha von Hasle, Klosterfrau zu Fahr, Schwester Elsbeth von Hasle, Konventfrau in der Samnung in Zürich, und ihrer Nichte Anna von Hasle einen wingarten, der ze Winingen am Wellemberg lit, des mere danne ein halb juchert ist und oberhalb an des Buolers wingarten und niderhalb an heringes reben stozent, Erbe des Klosters Fahr um zwei Zürcher Pfennige Zins, für 11 Pfund ane fünf schillinge nüwer Zürcher pfenninge verkaufen. Nach dem Tode der drei Frauen sollen die Reben den Klosterfrauen von Fahr an ir tisch gan, damit sie die Jahrzeit des Werner von Hasle, Kirchherrn zu Dättlikon, seines Bruders Otto von Hasle und ihrer Schwester Elsbeth von Hasle begehen sollen. Markwart von Grünenberg siegelt.