Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
14.3.1336 / Megdeberg
Regest
Ritter Werner von Tettingen kündet, er habe zu den Heiligen geschworen, der Lehen von Reichenau, welche ihm und seinem Oheim Ulrich von Schienen Frau Guta sel. von Hohenfels, Werners Muhme und Ulrichs Base, vermacht hat und die er von Abt Diethelm in Reichenau empfangen hat, für Ulrichs Hälfte getreuer Trager zu sein.
Kommentar Regest
Regest nach TUB VII, Nr. N85
Überlieferung
A (Original), KAE, E.E.2
Signatur
Titel
Urkundung Ritter Werner von Tettingen über ein Lehen zu Reichenau
Inhalt
Datierung
14.3.1336
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 282 (Regest)
QW I/3, Nr. 117 (Regest)
Text Regest
Werner von Dettingen, dem mitsamt seinem Oheim Ulrich von Schienen seine Muhme und Ulrichs Base, die verstorbene Frau Guta von Hohenfels, Güter, Huben, Schupossen, Weingärten und Häuser vermachte, die Lehen des Gotteshauses Reichenau sind und die er vom Abte empfangen hat, gelobt eidlich, dass er der lehen und güeter getrüwer trager sol sin des egenanten mines öhaimes und dass sie und ihre Erben Lehen und Güter ze dem halben tail glich haben und niessen sollen. Dafür dass der Oheim der usrihtunge sicher sei, stellt er als Bürgen seine Vettern, die Brüder Walter und Burkart von Dettingen, die auf Mahnung in Stein, Diessenhofen oder Schaffhausen Giselschaft zu leisten haben. Werner, Walter und Burkart von Dettingen siegeln.
TUB, VII, Nr. N85 (Regest)
Text Regest
Ritter Werner von Tettingen kündet, er habe zu den Heiligen geschworen, der Lehen von Reichenau (Huben, Schupposen, Weingärten und Häuser), welche ihm und seinem Oheim Ulrich von Schienen (Schynun) Frau Guta sel. von Hohenfels (Hohenuelse), Werners Muhme und Ulrichs Base, vermacht hat und die er von Abt Diethelm empfangen hat, für Ulrichs Hälfte getreuer Trager zu sein. er stellt ihm als Tröster und Bürgen seine Vettern, die Brüder Walter und Burkhart von Tettingen. Diese haben gelobt, wenn sie von Ulrich gemahnt würden, sich innert acht Tagen nach Stein oder Diessenhofen oder Schaffhausen zu begeben, um rechte Geiselschaft zu leisten bei feilem Gut in offenen Wirtshäusern. Die Geiseln dürfen auch Stellvertreter schicken, und wenn einer von ihnen von Todes wegen abgeht, so soll Werner innert vierzehn Tagen einen andern stellen.