Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
8.4.1326
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Regest
Äbtissin Adelheid von Säckingen und Abt Johannes I. von Schwanden von Einsiedeln erneuern eine althergebrachte Genossenschaft der Eigenleute beider Gotteshäuser, nach welcher ihren Hörigen im Linthgebiet der Verzug aus der Grundherrschaft des einen Stiftes in diejenige des andern gestattet ist, so den Säckinger Leuten, welche von Glarus in die March und das Gaster herniederkommen und den Einsiedler Leuten, welche über den Rotenbach und vom Gaster ins Glarnerland hinaufkommen.
Kommentar Regest
Regest nach UB Südl. St. Gallen II, Nr. 1263
Überlieferung
A (Original), KAE, H.X.1a
Signatur
Titel
Vereinbarung zwischen den Klöstern Säckingen und Einsiedeln betreffend Eigenleute
Inhalt
Datierung
8.4.1326
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 245 (Regest)
QW I/2, Nr. 1322 (Regest)
Text Regest
Äbtissin Adelheid von Säckingen und Abt Johannes von Einsiedeln, die nach altem Brauch ihrer Gotteshäuser seit unvordenklichen Zeiten ein genosschaft unser beider gotshüser eigener luiten mit einander haben gehebt, also: Swaz unser des vorgenanden gotzhuses luiten ze Sekingen, die uiber den Rotembach her nider einhalb Sewes und anderthalb Sewes von Gastern her nider kamen von Glarus, daz die selben luite gentzlich mit allem rechte, allediewile si under den vorgenanden ziln und marken beliben und wonhaft waren, daz vorgenande gotshus zen Einsiedellen angehorten und dar dienden als ander des gotshuses luite zen Einsidellen, ez enwere danne so verre, daz si uf unsers gotshuses guetern von Sekingen gesessen und wonhaft weren; swaz ouch unser des vorgenanden gotshus eigen luiten zen Einsidellen uiber den vorgenanden Rotembach hinuf kamen einhalb Sewes und von Gastern uf anderhalb Sewes, daz ouch die gentzlich und mit allem rechte, allediewile si ob den vorgenanden ziln und marken beliben und wonhaft waren, daz vorgenanden gotzhus ze Sekingen angehorten und dar dienden als ander des gotshus luite ze Sekingen, die in dem lande ze Glarus dazselbe gotshus angehorten, - kommen, da die Gewohnheit sie für beide Gotteshäuser nützlich dünkt, mit Zustimmung ihrer Konvente überein, dass sie eweclich sol stete beliben, und bestätigen sie, jedoch irgendwelcher anderen genossami, die eines der Gotteshäuser mit einem andern oder mit Städten hat, ohne Schaden. Hierüber stellen sie einander Briefe aus.
UB Südl. St. Gallen, II, Nr. 1263 (Edition)
Text Regest
Äbtissin Adelheid von Säckingen und Abt Johannes von Einsiedeln erneuern eine althergebrachte Genossenschaft der Eigenleute beider Gotteshäuser, nach welcher ihren Hörigen im Linthgebiet der Verzug aus der Grundherrschaft des einen Stiftes in diejenige des andern gestattet ist, so den Säckinger Leuten, welche von Glarus in die March und das Gaster herniederkommen und den Einsiedler Leuten, welche über den Rotenbach und vom Gaster ins Glarnerland hinaufkommen.