Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
31.10.1323 / Pfäffikon
Regest
Abt Johannes I. von Schwanden von Einsiedeln nimmt von Heinrich Meier, Werners seligen Sohn des Meiers von Kaltbrunn, dessen Gut auf dem Etzel, das man des Meiers Gut nennt und Erbe des Gotteshauses ist, auf und verleiht es auf Heinrichs Bitte mit gewissen Bestimmungen den ehrbaren Brüdern im Obern Aspe.
Kommentar Regest
Regest nach UB Südl. St. Gallen II, Nr. 1241
Überlieferung
A (Original), KAE, H.WA.1
Signatur
Titel
Lehenbrief Meiers Gut an die Brüder im Obern Aspe
Inhalt
Datierung
31.10.1323
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
B (Kopie), KAE, A.II.2, S. 64
Signatur
KAE, A.II.2, S. 64
Titel
Burkardenbuch, Bd. 2
Inhalt
Datierung
1418 - 1438
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 228 (Regest)
ZUB, XII, Nr. 3858a (Regest)
Text Regest
In einer Urkunde des Abtes Johannes von Einsiedeln erscheinen unter den Zeugen: Hartmann ab dem Turm, Kirchherr zu Brütten, Otto von Oetwil, Bruder zu Rüti, Ulrich Banwart und Jakob von Oetwil.
QW I/2, Nr. 1180 (Regest)
Text Regest
Abt Johannes von Einsiedeln nimmt von Heinrich Meiger, Wernhers seligen sun dez Meigers von Kaltbrunnen, dessen Gut, daz gelegen ist uffen Ezlin und man nemmet dez Meigers Guot, das Cuonrad Nebendzwei buwet und erb von unserm gotzhus ist umb ein jerlichen zins sechs vierteil nussen, zwei vierteil habern und ein schilling phenning, uns und unserm gotzhus davon ze gebenne ellui jar ze sant Martis mis, auf und verleiht es auf Heinrichs Bitte mit ime unverscheidenlich dien erberen bruodern in dem Obern Aspe, bruoder Chuonrat dem Bern, bruoder Peter dem Kerer und Johans dem Banwart und all ihren Nachkommen mit allen Zugehörden mit der Bestimmung, dass es enheim ir liberben, oder der si von sipschaft anhoeret, anvallen noch erben sol noch ir erben, wan allein ir nachomen, die in dem Obern Aspe sizzent und kuisches und goetlich leben hant und gotte dienent. Führen sie aber alle suintlich und unerber leben und lassen nicht innerhalb eines Jahres davon ab, so soll das Gut an das Gotteshaus zurückfallen; doch wenn sie sich noch denne in dem andern jare erkennen und in gotlich leben sich sezzen, im Obern Aspe oder sonstwo, sollen sie das Gut gleichwohl ze erbui geniessen. Komend aber si nicht wider inrunt dem jare an goetlich leben, die denne lebent, so ist das Gut dem Gotteshaus verfallen ohne jede Ansprache ihrerseits. Unehrbares Leben eines oder zweier von ihnen soll den anderen an dem Gute keinen Eintrag tun. Wollen die vier, oder wer unter ihnen lebt, von gulte wegen old von ander redlicher sache ze ir noturft, dui wol merklich ist, das Gut verkaufen, so ist das gestattet, und der Abt soll dem Käufer das Gut lihen ze erbe um den genannten Zins. Diejenigen aber, die nach den vier Genannten kommen, dürfen das Gut nicht mehr verkaufen, versetzen oder sonst dem Gotteshaus entfremden, sollen es aber in der genannten Weise geniessen. Falls die Vier in dem Aspe nicht moechtin sizzen noch beliben von uirlig oder von ander redlicher sache, swa si denne sizzend anderswa inronthalp drin milen und goetlich leben hant und vuirent, so sollen sie das Gut gleich geniessen. Handeln sie aber nicht nach der underschidunge oder gant si ouch alle, die denne lebent, willeklich von dem guote oder sterbent si alle, das si zuo dem guote nieman bestêtent, so fällt es ans Gotteshaus, das niemand darum zu antworten hat.
Gfr, 43, 1888, S. 318-320 (Edition)
UB Südl. St. Gallen, II, Nr. 1241 (Edition)
Text Regest
Abt Johannes von Einsiedeln nimmt von Heinrich Meier, Werners seligen Sohn des Meiers von Kaltbrunn, dessen Gut auf dem Etzel, das man des Meiers Gut nennt und Erbe des Gotteshauses ist, auf und verleiht es auf Heinrichs Bitte mit gewissen Bestimmungen den ehrbaren Brüdern im Obern Aspe.
Chartularium Sangallense, V, Nr. 3196 (Edition)