Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
14.3.1311 / Zürich, Predigerkloster
Regest
Anlassbrief in dem Streit zwischen Einsiedeln und Schwyz. Die Parteien einigen sich auf ein Schiedsgericht, bestehend aus vier Schiedleuten und einem Obmann, das über ihre beiderseitigen Klagen seit der Zeit Abt Anselms entscheiden soll, und stellen Bestimmungen über das dabei zu beobachtende Vorgehen auf.
Kommentar Regest
Regest aus QW I/2, Nr. 578
Überlieferung
A (Original), KAE, A.BK.5

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B (Kopie), KAE, A.II.2, S. 41
Signatur
KAE, A.II.2, S. 41
Titel
Burkardenbuch, Bd. 2
Inhalt
Enthält:
157 Urkundenabschriften, wovon 5 von späteren Händen nachgetragen. Hofrechte von Eschenz, Riegel, Lügswil, Ebnet und Eschbach, sowie wenige Lehenseinträge. Auf der letzten Seite: Fragenkatalog, sowie Eide der Gotteshausleute und Richter.
Die Einträge der Anlagehand sind nach folgenden Orten gegliedert:
S. 1–100: Ze den Einsiedelen
S. 101–153: Pfeffikon
S. 154–160: Richenburg
S. 161–167: Rapperswil
S. 173–186: Nüchen
S. 186–194: Ägre
S. 197–206: Rapperswil
S. 207–214: Uffnow
S. 214–220: Wald
S. 221–247: Meylan
S. 249–268: Stefe
S. 273–293: Kempten
S. 297–302: Kaltbrunn
S. 305–315: St. Gerold
S. 321–340: Britten
S. 345–374: Äschentz
S. 393–403: Zurich
S. 417–488: Ettiswil
S. 498–491: Bremgarten,
S. 493–513: Riegel
S. 517–538: Lehen
S. 539–540: Fragen
S. 540: Eide.

Enthält auch:
- vier losen Blätter, entstammen vermutlich einem Urbar: Aktenarchiv
Datierung
1418 - 1438
Objekttyp
Buch (Deutsch)
L (Druck, Übersetzung und Kommentar), KAE, A.LK.7.1, Teil 2, S. 87-94
Signatur
KAE, A.LK.7.1, Teil 2, S. 87-94
Titel
Libertas Einsiedlensis
Inhalt
Originaltitel: Libertas Einsidlensis oder Begründter kurzer Bericht und Beweiß, daß das Fürstliche Gotteshauß Einsidlen in seynem Standt gestifftet: noch jemal einem Landtherrn underworffen: sonder mit seinen selbst aignen Gerichten / Regalien, Ober- und Landtsherrlichkeit versehen geweßt / und billich noch seyn solle. Mit beygesetzten etlichen solchem Beweiß dienlichen Documenten. Auß etlichen besonderen zu end vermeldten ursachen in offnen Truck gegeben. Getruckt nach der Gnadenreichen Geburt Christi / Jm Jahr M.D.C.XXXX.

Erste gedruckte Urkundensammlung des Klosters, anlässlich des Rechtsstreites 1640 zwischen dem Kloster Einsiedeln und der Landschaft Schwyz um die Landeshoheit erstellt. In drei Teilen gedruckte Materialsammlung zugunsten des Klosters. Umfasst 56 Urkunden, ein juristisches Gutachten und ein summarisches Verzeichnis verschiedener Straffälle; im Einzelnen:
Titelblatt, Vorrede an den Leser.
1. Teil: Argumente für die libertas des Klosters in sieben Titeln: von der Landtsherzligkeit, von der Vogten, von der Kastenvogten, von dem Blutbann, von der Gerichtsherzligkeit, von der Mannschafft, von der Steur. Meist Einwurf, Antwort und annotatio (S. 1–200)
2. Teil: Documenta des fürstlichen Gotteshauses Einsiedeln (S. 1–334)
3. Teil: Anhang: Copiae (S. 1-8).
Datierung
1640
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 179 (Regest)
DAE, K, Nr. 14, S. 28 (Edition)
ZUB, VIII, Nr. 3102 (Regest)
Text Regest
Abt Johannes von Einsiedeln und Landammann und Landleute von Schwyz stellen ihre Streitigkeiten mit dem Rat der bescheidenen Leute, des Schultheissen, des Rates und der bürger von Zürich einen Schiedsgericht anheim, wozu das Kloster Herrn Jakob von Wart und Ritter Rudolf den jüngern Mülner, die Schwyzer ihren Landammann Konrad Ab Yberg und den Ammann Werner Tiring erwählen und beide Teile als Obmann Ritter Rudolf den ältern Mülner von Zürich; sie verbürgen einander die Beobachtung des Schiedsspruchs mit 200 Mark Silber Zürcher Gewicht, wofür das Kloster den Schwyzern als Geiseln gibt: Hern Johannes von Glarus, hern Johans von Schönenwerd, heren Rudolf und Heinrich von Lunkunft Gebrüder, hern Lütold Brühund Ritter, hern Johans Pilgerin den ältern, hern Rudolf Krieg den ältern, hern Burkart Schäflin, hern Werner Biberlin und hern Jacob Brunen; ebenso die Schwyzer für 200 Mark die Geiseln: hern Johans Wolfleipsch den ältern, hern Niclaus und Heinriche Kriege, hern Cunrat von Tuebelstein, Jacob Schwenden, Johans Bilgerin den jüngern, Johans Krieg den jüngern, Heinrich von Kloton, Peter Hadloup und Heinrich der Chorherren Kammerer, Burger zu Zürich. Die Bürgen sollen in Zürich nach der Stadt Gewonheit in offenen Wirtshüsern liegen.
Kommentar Edition
2 Originale im Staatsarchiv Schwyz und Stiftsarchiv Einsiedeln.
QW I/2, Nr. 578 (Edition)
Text Regest
Anlassbrief in dem Streit zwischen Einsiedeln und Schwyz. Die Parteien einigen sich auf ein Schiedsgericht, bestehend aus vier Schiedleuten und einem Obmann, das über ihre beiderseitigen Klagen seit der Zeit Abt Anshelms entscheiden soll, und stellen Bestimmungen über das dabei zu beobachtende Vorgehen auf.
Gfr, 43, 1888, S. 340-345 (Edition)
Regesten STASZ, Nr. 47 (Regest)
Text Regest
Anlassbrief zwischen dem Gotteshaus Einsiedeln unter Abt Joannes (von Schwanden) und denen von Schwyz unter Landammann Conrad ab Yberg über ihre Streitigkeiten wegen der Landmarchen.
Beide Teile übergeben die Sache einem Schiedsgericht; für Einsiedeln: Ritter Jakob von Wart, und Ritter Rudolf Mülner, der Jüngere; für Schwyz: Landammann Conrad ab Yberg, und Ammann Wernher Tiring; Obmann, von beiden Parteien gewählt: Ritter Rudolf Mülner, der Ältere, von Zürich. Der eidliche Spruch soll bis Johanni erfolgen, und zu mehrerer Gewähr verbürgt jeder Teil 200 Mark Silbers, Zürchergewicht, und gibt dafür Bürgen und Geiseln. Bürgen des Klosters Einsiedeln sind: Johans von Glarus, Johans von Schönenwert, die Brüder Rudolf und Heinrich von Lunkuft, Lütold Brühunt, Ritter, Johans Pilgrin, der Ältere, Rudolf Krieg, der Ältere, Burkard Schaflin, Wernher Biberlin, und Jakob Brun. Bürger und Geiseln für Schwyz sind: Johanns Wolfleibschen, der Ältere, Nikolaus und Heinrich Krieg, Conrad von Tübelnstein, Jakob Swend, Johans Pilgrin, der Jüngere, Johanns Krieg, der Jüngere, Heinrich von Kloten, Peter Hadloup und Heinrich, der Chorherr, Kämmerer, Bürger in Zürich. - Die Namen der damaligen Räte in Zürich.
Gegeben im Predigerkloster in Zürich, Sonnatg nach "St. Gregoriendult in der Fasten" , Jnd. IX.
Kommentar Edition
Original im StA SZ, Urk. 47