Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
9.8.1389 / -
Regest
Abt Ludwig und das Kapitel von Einsiedeln verurkunden, dass sie dem bescheidenen Mann Welti, genannt Zoller, 2 Juchart Reben in Höngg, die ihrer Bruderschaft gehören, für geleistete Dienste übergeben haben. Die Reben liegen vor dem Dorfe am Gsteige in der Moos. Zoller soll sie als Leibgedinge nutzniessen, solange er lebt; nach seinem Tod fallen die Reben wieder an die Bruderschaft. Zoller ist verpflichtet, die Reben in gutem Zustand und "gewonlichem buwe" zu halten; tritt aber nach dem Urteil der Einsiedler Amtleute in Höngg durch seine Schuld 3 Jahre hintereinander Missbau ein, so fallen die Reben als Eigen wieder an das Kloster zurück, wie wenn er gestorben wäre.
Kommentar Regest
Regest nach Regesten StA ZH, III, Nr. 3330
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: W 1, Nr. 541.
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 504b (Regest)
Text Regest
Abt Ludwig verleiht Reben zu Höngg als Leibgeding.
Kommentar Edition
Archiv Zürich
Regesten StAZH, III, Nr. 3330 (Regest)
Text Regest
Abt Ludwig und das Kapitel des Benediktinerklosters zu den Einsidellen verurkunden, dass sie dem bescheidenen Mann Welti, genannt Zoller, 2 Juchart Reben in Höng, die ihrer Bruderschaft gehören, für geleistete Dienste übergeben haben. Die Reben liegen vor dem Dorfe am Gsteige in der Moos. Zoller soll sie als Leibgedinge nutzniessen, solange er lebt; nach seinem Tod fallen die Reben wieder an die Bruderschaft. Zoller ist verpflichtet, die Reben in gutem Zustand und "gewonlichem buwe" zu halten; tritt aber nach dem Urteil der Einsiedler Amtleute in Hönge durch seine Schuld 3 Jahre hintereinander Missbau ein, so fallen die Reben als Eigen wieder an das Kloster zurück, wie wenn er gestorben wäre. Der Abt und das Kapitel siegeln.
Kommentar Edition
Original im StA ZH: W 1, Nr. 541.