Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
5.3.1418
/ Pfäffikon
Regest
Hugo von Rosenegg, Abt von Einsiedeln, verurkundet, dass Maechthilt, Tochter des verstorbenen Ueli Pfisters von Oettikon, ihr Bruder Wälti Pfister und ihre Vetter Ueli Brändli, Heini Konrad und Bertschi Wissling, alles Gotteshausleute, erklären, dass Maechthilt zahlreiche uneheliche Kinder mit Klaus Schmid von Libingen hat, ein Leibeigener des Hauses Bubikon. Um ihre Ehre wiederherzustellen, dringen sie nun auf eine Heirat, dafür müsste aber Maechthilt Leibeigene von Bubikon werden. Da Hans Stoll von Schwerzenbach, ein Untertane von Einsiedeln, Margreth, Tochter des Heini Pfefferli von Tobel, Leibeigene des Hauses Tobel heiratete, bitten sie nun den Abt um einen Leibeigenentausch, nachdem bereits die Pfleger und Amtsleute von Tobel und Bubikon ihr Einverständnis erklärt haben. Margreth Pfefferli wird Gotteshausfrau von Einsiedeln, Maechthilt Pfister Untertanin Bubikons - unter der Bedingung allerdings, dass sie Schmid heiratet und so ihre Kinder "ehelicht".
Kommentar Regest
Regest nach Regesten StA ZH, V, Nr. 6199
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: C II 3, Nr. 137.
Regesten/Editionen
Regesten StAZH, V, Nr. 6199 (Regest)
Text Regest
Hug von Rosenegg, Abt von Einsidellen, verurkundet, dass Maechthilt, Tochter des verstorbenen Ueli Pfisters von Oettikon, ihr Bruder Waelti Pfister und ihre Vetter Ueli Braendli, Heini Cuonrat und Bertschi Wissling, alles Gotteshausleute, erklären, dass Maechthilt zahlreiche uneheliche Kinder mit Claus Schmid von Libingen hat, ein Leibeigener des Hauses Buobikon (Sant Johans Ordens). Um ihre Ehre wiederherzustellen, dringen sie nun auf eine Heirat, dafür müsste aber Maechthilt Leibeigene von Buobikon werden. Da Hans Stoll von Schwertzenbach, ein Untertane von Einsiedeln, Margreth, Tochter des Heini Pfefferli von Tobel, Leibeigene des Hauses Tobel (Sant Johans Ordens) heiratete, bitten sie nun den Abt um einen Leibeigenentausch, nachdem bereits die Pfleger und Amtsleute von Tobel und Buobikon ihr Einverständnis erklärt haben. Margreth Pfefferli wird Gotteshausfrau von Einsiedeln, Maechthilt Pfister Untertanin Buobikons - unter der Bedingung allerdings, dass sie Schmid heiratet und so ihre Kinder "ehelicht". Der Abt siegelt.
Kommentar Edition
Original im StA ZH: C II 3, Nr. 137.