Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
ca. 11.9.1289 - ca. 25.9.1289 / Basel
Regest
Zwischen König Rudolf und Gräfin Elisabetha von Homberg, die nach dem Tode ihres Gatten Graf Ludwig I. von Homberg sich lange um die Gunst König Rudolfs bemüht hatte, kommt ein Ausgleich zustande, worin er ihr die vier Einsiedlerlehenshöfe Stäfa, Erlenbach, Pfäffikon und Wollerau sowie die beiden Pfäferserlehenshöfe Männedorf und Tuggen wieder überlässt.
Kommentar Regest
Regest aus ZUB XIII, Nr. 2071d
Kommentar Datierung
"1289 (September 11-25)" (ZUB XIII, Nr. 2071d)
Überlieferung
B (Eintrag), KAE, A.GI.1, S. 29
Signatur
KAE, A.GI.1, S. 29
Titel
Altes Urbar und Rechnungsbuch Einsiedeln
Inhalt
Originaltitel: Urbar und Rechnungsbuch 1330 bis 1342

Verschiedene Einnahmen aus klösterlichen Gütern aus mehreren Jahren.
Datierung
1330 - 1342
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
ZUB, XIII, Nr. 2071d (Regest)
Text Regest
Zwischen König Rudolf und Gräfin Elisabetha von Homberg, die nach dem Tode ihres Gatten Graf Ludwig I. von Homberg sich lange um die Gunst König Rudolfs bemüht hatte, kommt ein Ausgleich zustande, worin er ihr die vier Einsiedlerlehenshöfe Stäfa, Erlenbach, Pfäffikon und Wollerau sowie die beiden Pfäferserlehenshöfe Männedorf und Tuggen wieder überlässt.
UB Südl. St. Gallen, II, Nr. 801 (Regest)
Regesta imperii VI/1, Nr. 2250a (Regest)
Text Regest
1289 Basilee. Ausgleich [von Rudolf] mit Elisabeth, der witwe des grafen Ludwig von Homberg wegen der Einsiedler vogteilehen (vgl. n. 1947a). Schon graf Ludwig hatte einen ausgleich gesucht, war um des königs huld zu erwerben in den krieg wider Bern gezogen und dort gefallen, vgl. n. 2226a. Frau Elisabeth zog dann dem könig manchen tag nach um seine gunst, endlich zu Basel ward »vertegdinget also daz ir kunig Ruodolf wider liesse vier höfe« lehen von Einsiedeln und zwei von Pfäfers; dieselben wurden der gräfin gewährt mit des königs boten »die er darzuo sante und mit sinen brieven«.
Kommentar Edition
Bericht des abts Johannes I. von Einsiedeln (1298—1327) im Einsiedler urbar, Geschichtsfreund 2, 151. Vgl. Kopp Reichsgesch. 2a, 355, Ringholz Einsiedeln unter Abt Johannes I. v. Schwanden 93. — Eben hier zu Basel muss es auch gewesen sein, wo gräfin Elisabeth vor dem römischen könig und seinem sohne herzog Rudolf sich den herrn Ulrich von Rüssegg zu ihrem vogt erwählte, um dann durch dessen hand ihre güter in Uri an das kloster Wettingen zu verkaufen, was am 29. apr. 1290 zu Zürich beurkundet wurde, Herrgott Geneal. 2b, 542, Geschichtsfreund 41, 31. Vgl. Kopp 2a, 256, 355.