Urkunden – Detail
Urkunde
Datum / Ort
12.9.1327
/ Einsiedeln
Regest
Rudolf von Radegg, Schulmeister der Knaben in Einsiedeln, verzichtet nach Anweisung seines verstorbenen Vaters Rudolf von Radegg auf sein Haus in Rheinau samt Baumgarten, wovon den Mönchen von Rheinau und den Armen jährlich zwei Mütt Weizen an den betreffenden Jahrzeiten ausgeteilt werden sollen und ein Mütt Nüsse dem Kustos für das Licht, 18 Pfennige dem Kelner des Klosters.
Kommentar Regest
Regest nach ZUB XI, Nr. 4096
Kommentar Ueberlieferung
Stiftsarchiv Einsiedeln (Archiv Rheinau)
Regesten/Editionen
ZUB, XI, Nr. 4096 (Regest)
Text Regest
Rudolf von Radegg, Schulmeister der Knaben in Einsiedeln, verzichtet nach Anweisung seines verstorbenen Vaters Rudolf von Radegg auf sein Haus in Rheinau [in loco renaug.] samt Baumgarten, wovon den Mönchen von Rheinau und den Armen jährlich zwei Mütt Weizen an den betreffenden Jahrzeiten ausgeteilt werden sollen und ein Mütt Nüsse dem Kustos für das Licht, 18 Pfennige dem Kelner des Klosters.
QW I/2, Nr. 1401 (Regest)
Text Regest
Rudolf von Radegg, Schulmeister in Einsiedeln, gibt in die Hände von Abt Heinrich und Konvent des Klosters Rheinau sein in Rheinau gelegenes Haus samt angrenzendem Obstgarten auf, wovon nach Stiftung seines Vaters Rudolf von Radegg jährlich 2 Mutt Weizen zur Verteilung an die Klosterinsassen von Rheinau und an die Armen an dafür bestimmten Jahrzeiten, 1 Mutt Nüsse dem Kustos an das Licht und 18 Denaren üblicher Münze dem Keller des Klosters als Erblehenzins gegeben werden sollen, und entsagt allen Rechten. Für ihn siegelt Abt Johannes von Einsiedeln.
Gfr, 10, 1854, S. 231 (Edition)