Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
28.2.1299 / Burg Pfäffikon
Regest
Abt Johannes I. von Schwanden zu Einsiedeln und Abt Petrus von Beinwil tauschen gewisse Güter, darunter die Höfe in Lügswil, Gosperdingen und Urswil.
Kommentar Regest
Regest nach Morel, Nr. 128
Überlieferung
B (Kopie), KAE, A.II.2, S. 432
Signatur
KAE, A.II.2, S. 432
Titel
Burkardenbuch, Bd. 2
Inhalt
Enthält:
157 Urkundenabschriften, wovon 5 von späteren Händen nachgetragen. Hofrechte von Eschenz, Riegel, Lügswil, Ebnet und Eschbach, sowie wenige Lehenseinträge. Auf der letzten Seite: Fragenkatalog, sowie Eide der Gotteshausleute und Richter.
Die Einträge der Anlagehand sind nach folgenden Orten gegliedert:
S. 1–100: Ze den Einsiedelen
S. 101–153: Pfeffikon
S. 154–160: Richenburg
S. 161–167: Rapperswil
S. 173–186: Nüchen
S. 186–194: Ägre
S. 197–206: Rapperswil
S. 207–214: Uffnow
S. 214–220: Wald
S. 221–247: Meylan
S. 249–268: Stefe
S. 273–293: Kempten
S. 297–302: Kaltbrunn
S. 305–315: St. Gerold
S. 321–340: Britten
S. 345–374: Äschentz
S. 393–403: Zurich
S. 417–488: Ettiswil
S. 498–491: Bremgarten,
S. 493–513: Riegel
S. 517–538: Lehen
S. 539–540: Fragen
S. 540: Eide.

Enthält auch:
- vier losen Blätter, entstammen vermutlich einem Urbar: Aktenarchiv
Datierung
1418 - 1438
Objekttyp
Buch (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 128 (Regest)
Text Regest
Instrumentum permutationis quorumdam bonorum, scil. curtis in Lugswil, in Gosbrechtingen et Urswil, - factae inter abbatem Johannem de Schwanden et Petrum abbatem de Beinwile.
QW I/2, Nr. 196 (Regest), Edition bezieht sich auf B.
Text Regest
Abt Johannes und der Konvent von Einsiedeln und Abt Petrus und der Konvent von Beinwil erklären: Da der Hof in Liel (Liela) samt zugehörigem Patronatsrecht und die Besitzungen in Martiscella et in Entenberg, die mit allen Rechten und Zugehörden dem Gotteshaus Einsiedeln gehören, wegen ihrer Entfernung ihnen weniger nützlich seien, der Hof in Lügswil (Lugswile) aber und die Besitzungen in Gosperdingen und Urswil (Gosbrechtingen et Urswile), die mit Leuten und Zugehörden Beinwil gehören, infolge grösserer Nähe ihnen und umgekehrt der Hof in Liel etc. für Beinwil nützlicher wären, so sei mit beidseitiger Übereinstimmung ein Tausch vereinbart und durch den Abt von Einsiedeln namens seines Gotteshauses und Mag. Nikolaus von Malters, Chorherrn zu St. Peter in Basel, als Vertreter von Beinwil vollzogen worden, und weil die Besitzungen in Lügswil etwas wertvoller erschienen, hätten Abt und Konvent von Beinwil zum Entgelt von Einsiedeln 5 Mark Silber Zürcher Gewicht empfangen. Beide Teile versprechen Währschaft, leisten Verzicht auf alle Ansprache und bitten die Bischöfe von Basel und Konstanz um Bestätigung. Es werden zwei Urkunden unter den Siegeln beider Teile und des Magisters ausgestellt.
Gfr, 5, 1848, Nr. 17, S. 238-240 (Edition)