Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
ca. 1524 / -
Regest
Ulrich Zwingli tut der Frau Schultheiss, vormals Klosterfrau in Fahr, in einem Brief, der nach 1530 geschrieben wurde, kund, dass ihn der Einsiedler Pfleger Diebold von Geroldsegg einmal mit Meister Franz Zingg selig und Meister Johannes Oechslin und Meister Erasmus Schmid ins Kloster Fahr sandte, um den Klosterfrauen den Messgang nachzulassen, ihnen zur Lesung der Heiligen Schrift in deutscher Sprache zu raten, den Klosterfrauen die Ehe zu erlauben und sich dafür einzusetzen, dass ihr eingebrachtes Gut wieder rückerstattet wird.
Kommentar Regest
Regest aus Regesten Fahr, Nr. Q288
Kommentar Ueberlieferung
Original im Staatsarchiv Zürich: E.I.3.1 (Kirchliche Angelegenheiten) Nr. 15
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 1252 (Regest)
Text Regest
Ulrich Zwingli's Kundschaft für Frau Schuldheissin, Klosterfrau in Fahr, worin er meldet, dass ihn der Pfleger v. Geroldsegg einmal mit Meister Franz Zingg selig und Meister Johannes Oechsli und Mesiter Erasmus Schmid in's Kloster Fahr sandte, um den Klosterfrauen den Mettegesang nachzulassen, und ihnen statt dessen die heilige Schrift in deutscher Sprache zu empfehlen, auch die heilige Ehe zu erlauben, und ihnen ihr eingebrachtes Gut herauszulassen.
Kommentar Edition
Abweichende Datierung: ca. 1521. "Da Zingg noch 1520 im December urkundlich erscheint, ist dieser Brief wenigstens nach diesem Datum zu setzen.
Regesten Fahr, Nr. Q288 (Regest)
Text Regest
Ulrich Zwingli tut der Frau Schultheiss, vormals Klosterfrau in Fahr, in einem Brief, der nach 1530 geschrieben wurde, kund, dass ihn der Einsiedler Pfleger Diebold von Geroldsegg einmal mit Meister Franz Zingg selig und Meister Johannes Oechslin und Meister Erasmus Schmid ins Kloster Fahr sandte, um den Klosterfrauen den Messgang nachzulassen, ihnen zur Lesung der Heiligen Schrift in deutscher Sprache zu raten, den Klosterfrauen die Ehe zu erlauben und sich dafür einzusetzen, dass ihr eingebrachtes Gut wieder rückerstattet wird.
Kommentar Edition
Datierung unsicher: "Zingg erscheint nach dem Dezember 1520 urkundlich, stirbt 1530. Der Brief Zwinglis bezeichnet ihn als selig, muss folglich im Todesjahr oder danach geschrieben worden sein. RE [Morel, Regesten] legt den besuch Zwinglis in Fahr ins Jahr 1521. Nach ZW dürfte der Besuch ins Jahr 1524 fallen. Auch die übrigen Ereignisse in Fahr und Weiningen weisen auf einen Zeitpunkt um 1524."
Original im StA ZH: E.I.3.1 (Kirchliche Angelegenheiten) Nr. 15