Urkunden – Detail

Urkunde
Datum / Ort
20.11.1293 / Zürich
Regest
Gräfin Elisabeth von Rapperswil verzichtet auf das Lehenrecht an den Einsiedler Gütern des Meierhofs zu Brütten und zu Finstersee.
Kommentar Regest
Regest aus ZUB VI, 2253
Überlieferung
A (Original), KAE, Q.Z.12
Signatur
Titel
Verzicht auf den Hof zu Brütten und Güter zu Finstersee durch Gräfin Elisabeth von Rapperswil
Inhalt
"Elisabeth die gräfinne von Homberg und fraun zu Rapperswiler vermeinte ein forderunge, und ein ansprachen zu haben gegen dem gottshus von dinn Einsiedelen umb den Meyerhof zu Brütten, und umb die güter zu Finstersee gegen lehensrechte [...] mit ihrem vogte grafen Fridrich von Toggenburg und mit ihren kindern Wernher, Rudolfe, und Ludwige, aller der forderungen und ansprach gegen dem vorgenannten gottshuss um die selben güter [...] gegeben zu Zürich 1293. freytage vor St. Cecilia mäss."
Datierung
20.11.1293
Objekttyp
Urkunde (Deutsch)
Regesten/Editionen
Morel, Nr. 119 (Regest)
ZUB, VI, Nr. 2253 (Edition)
Text Regest
Gräfin Elisabeth von Rapperswil verzichtet auf das Lehenrecht an den Einsiedler Gütern des Meyerhofs zu Brütten und zu Finstersee.
Kommentar Edition
Original im Stiftsurbar Einsiedeln.
QW I/2, Nr. 54 (Regest)
Text Regest
Elsabetha, diu grevinne von Honberg und frouwe ze Raprehtswiler, die gegen das Gotteshaus Einsiedeln eine Ansprache umb den meigerhof ze Britton und umb diu gueter ze Vinsterse gegen lênes rechte erhob, an wizzigen liuten aber erfahren hat, dass ihr kein Recht an diesen Gütern zustehe, leistet mit dem Grafen Friedrich von Toggenburg als ihrem Vogt in dieser Sache und mit ihren Söhnen Wernher, Rudolf und Ludwig Verzicht auf alle Ansprache.
CAO, Nr. 1837 (Edition)
Text Regest
Gräfin Elisabeth von Homberg, Frau zu Rapperswil, gibt nach dem Gutachten rechtskundiger Leute (wizzigen lúten) ihre Lehensforderung auf den Maierhof Brütten und die Güter in Finstersee gegenüber dem Gotteshaus Einsiedeln auf. Mit ihrem Rechtsvertreter [Vogte], Graf Friedrich von Toggenburg, der ihr für diese Sache bestellt war, und ihren Kindern, Wernher, Rudolf und Ludwig, verzichtet sie auf alle Ansprüche an den Gütern, die sie gegenüber dem Kloster zu haben vermeinte. Sie haben zu den Heiligen geschworen, die Besitzungen weder vor geistlichem noch weltlichem Gericht anzusprechen.
Chartularium Sangallense, IV, Nr. 2321 (Edition)